Urologische Rehaklinik Bad Bocklet

Vorstellung Reha-Klinik für Urologie

Die urologische Rehaklinik ist eine Fachabteilung der Inneren Klinik am Rehazentrum Bad Bocklet, Bayern unter der Leitung des urologischen Oberarztes Herrn Dr. Thomas Seyrich. Zentrales Ziel unserer urologischen Therapie ist es, die Selbstständigkeit unserer Patienten zu erhalten, die Lebensqualität wiederherzustellen oder zumindest entscheidend zu verbessern.

Dementsprechend erfolgt die urologische Rehabilitation in Bad Bocklet durch speziell geschultes medizinisches Fachpersonal, nach modernstem Standard und unter Berücksichtigung etablierter Therapieverfahren sowie den Therapieleitlinien der urologischen Fachgesellschaften. Dabei deckt die urologische Rehaklinik / Fachabteilung das gesamte Spektrum der Urologischen Reha ab.

Dabei bieten wir folgende Behandlungsformen an:

Urologische AHB / AR (Anschlussheilbehandlung, Anschlussrehabilitationen) und Urologische Reha (Rehabilitations-maßnahmen, Heilverfahren)

Diese Form der Rehabilitation erfolgt im Anschluss nach Behandlungen im Krankenhaus bei

  • Operationen oder
  • Strahlentherapie bei
  • Krebserkrankung (bösartigen und gutartigen)
  • und anderen Erkrankungen der harnbildenden und harnableitenden Organe (Nieren, Nebennieren, Nierenbecken, Harnleiter, Harnblase, männliche Geschlechtsorgane)

Hohes fachliches Niveau, ausgezeichnetes medizinisches Fachwissen und spezialisierte Therapie zeichnen unsere Rehaklinik aus.

Für die urologische Fachbehandlung besteht eine Zulassung für alle gesetzlichen und privaten Krankenkassen.

Wir bieten unseren Patienten die nahtlose Übernahme aus dem Akut-Krankenhaus an. Selbst nach schwierigen und schwierigsten Eingriffen ist unser Ziel die frühzeitige Aufnahme und rehabilitative Weiterbehandlung.

2. Urologische Reha bei wiederkehrenden (rezidivierenden) uro-onkologischen Erkrankungen.

Ebenso kommt diese Art von Reha in Frage bei notwendiger Stoma-Versorgung mit künstlicher Harnableitung und bei chronischen urologischen Erkrankungen.

3. Urologische Vorsorge-Programme

Unsere Präventionsprogramme sollen helfen Krankheiten schon vor deren Entstehen durch aktives Entgegenwirken zu vermeiden. Urologische Prävention kommt z.B. in Frage bei

  • angehender Harninkontinenz
  • erstmaligem Harnsteinleiden
  • wiederkehrenden Harnwegsinfektionen

Unsere “Beckenbodenkur bei Reizblase und Harninkontinenz” bietet gerade dann eine gute Möglichkeit zur Therapie wenn ambulante Therapieversuche und Medikamente bislang nicht angeschlagen haben und von der Krankenkasse eine Rehamaßnahme nicht bewilligt wird.

Eine weitere Form Urologischer Prävention bietet sich aber auch an zur Rezidivprophylaxe. Dies bedeutet die Vermeidung von Rückfällen bei Krankheiten die Urologische AHB- und Rehamaßnahmen ausgelöst haben (siehe Punkt 1 und 2) sowie die Vermeidung von eventuellen Folgeschäden.

Die Urologische Rehabilitation

Im Mittepunkt der urologischen Reha stehen Erkrankungen der ableitenden Harnwege und der Prostata. Beispiele der Uro-onkologischen Reha sind u.a. Rehamaßnahmen nach chirurgischen Eingriffen (Operationen) und/oder nach der Behandlung von Tumoren, die primär mit einer Chemotherapie oder mit Bestrahlung (Radiotherapie) therapiert wurden. Der behandelnde Urologe ist zuständig für Diagnostik und Therapie. Weiteführende Erläuterungen zur urologischen Reha und unsere Spezialiserung auf bestimmte Reha-Arten finden sie hier:

Die Urologie im Allgemeinen

Die Urologie befasst sich generell mit Beschwerden und Erkrankungen der Nieren, der ableitenden Harnwege, sowie Erkrankungen der männlichen Geschlechtsorgane. Dabei betreffen die urologischen Krankheitsbilder im Wesentlichen Funktionsstörungen, Entzündungen und Verletzungen, komplexe Fehlbildungen und vor allem Krebserkrankungen des Urogenitaltraktes und der männlichen Geschlechtsorgane.

Urologische Medizin: Zugehörige Organe

  • Nieren und Nebennieren (Glandulae suprarenales)
  • Harnleiter (Ureter)
  • Harnblase (Vesica urinaria)
  • Prostata (auch: Vorsteherdrüse)
  • Harnröhre (Urethra)
  • Penis
  • Hoden (Skrotum)

Urologische Rehaklinik – Das Team

Unsere urologischen Reha-Patienten werden vom Urologen und Leitenden Oberarzt Herrn Dr. Seyrich, sowie unserem kompetenten Spezialisten-Team andrologisch und sexualmedizinisch bestmöglich behandelt. Da die Urologische Rehaklinik Bestandteil der Klinik für Innere Medizin ist, kann bei Bedarf – dank der interdisziplinären Ausrichtung- auch auf das hoch qualitative Fachpersonal der anderen Rehakliniken am Rehazentrum zugegriffen werden. Dies gilt ebenfalls für eine konsiliarärztliche Betreuung von Patienten aus den anderen Hauptabteilungen (OrthopädiePsychosomatikGeriatrie) der Rehaklinik Bad Bocklet.

Das Team der Urologischen Rehaklinik besteht (fachübergreifend mit der Inneren Klinik) aus

  • Fachärzten für
    • Urologie
    • Innere Medizin und
    • Allgemeinmedizin
  • Therapeuten der Berufsgruppen
    • Psychotherapeuten
    • Physiotherapeuten (Krankengymnasten)
    • Ergotherapeuten
    • Ernährungsspezialisten
  • sowie hoch engagiert und qualifizierten Pflegekräften.

Ergänzend stehen zur Rückkehr in Beruf und Arbeit, aber auch bei Fragen zu Erwerbsminderungs- und Rentenanträgen unsere Kolleginnen des Sozialdienstes zur Verfügung.

Urologische Rehaklinik - Das Ärzte-Team

Urologische Behandlungsschwerpunkte der Rehaklinik

Die Klinik für Urologie (innerhalb der Klinik für Innere Medizin und Onkologie) bietet stationären und ganztägig ambulanten Anschlussheilbehandlungen (AHB) und Rehabilitationsmaßnahmen (Abkz. Reha) für folgende urologische Schwerpunkte an:

Prostata-Erkrankungen: (* ICD C61)

  • Prostata-krebs / Prostata-Tumor, nach Operation (nach Op)
  • Harninkontinenz
  • Erektionsstörung
  • Antihormonelle Therapie
  • Folgen nach Strahlenbehandlung

Hoden- und Peniserkrankungen: (* ICD C62)

  • Hodenkrebs, Hoden-Tumor, nach Operation
  • Peniskrebs, Penis-Tumor, nach Operation
  • nach Chemotherapie
  • nach Strahlenbehandlung
  • Erektions-/ Sexualstörung

Nierenerkrankungen: (* ICD C64)

  • Nierenkrebs / Nieren-Tumor – Erkrankung, nach Operation
  • Nieren Funktionsstörung
  • Dialyse
  • Nieren-Transplantation
  • NierenStein-Erkrankung

Harnblasenerkrankungen: (* ICD C67)

Die Abkürzung ICD steht für “International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems”. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat diese Klassifikation erstellt.

Hier können Sie die “Schwerpunkte der Urologie” als PDF-Datei herunterladen:

urologische Therapien:

  • spezielles Kontinenztraining mittels Beckenbodengymnastik (inkl. manueller Dammpalpation zur Erfolgskontrolle) zur Beseitigung der postoperativen Belastungsinkontinen
  • TENS-Elektrostimulationstherapie (transrektal oder transdermal), inkl. Biofeedback-Schließmuskel-Training und -kontrolle
  • Fortführung von topischer und/oder systemischer Chemo-, Hormon- oder Immuntherapie
  • sexualmedizinische Beratung (auf Wunsch auch von Ehe- bzw. Lebenspartnern) und ggf. Einleitung spezifischer therapeutischer Maßnahmen
  • Beginn der penilen Rehabilitation mittels PDE-5-Hemmer-Medikation
  • auf Wunsch: Demonstration/Anwendung der Vakuum-Erektions-Pumpe
  • auf Wunsch: Schwellkörper-Injektion (Testung und Anleitung zur Therapie, d. h. SKIT und SKAT)
  • Bougierungen von Anastomosenengen

Außerdem bieten wir an:

    • Dauerkatheterwechsel (auch bei Harnblasenfistelkathetern)
    • Wundversorgung
    • Stoma-Versorgung und -schulung
    • externe Magnetfeldtherapie
    • Massagen
    • psycho-onkologische Begleittherapie
    • Entspannungsverfahren
    • Ernährungsberatung
    • auf Wunsch: Schwimmen im klinikeigenen Bad im Heilwasser unserer Balthasar-Neumann-Quelle (mit Badekondom)

Diagnostik

  • modernste Ultraschallgeräte (TOSHIBA und GeneralElectrics)
  • mit transrektaler Sonographie (TRUS)
  • sowie Doppler- und Duplex-Sonographie
  • begleitende uro-onkologische Labordiagnostik, incl. Urinlabor und Blutgasanalyse
  • modernes UROFLOW-Gerät (Harnstrahlmessung mit computergestützter Auswertung)
  • standardisierte PAD-Teste zur Inkontinenzbeurteilung
  • Therapieerfolgskontrolle durch VIDEO-TRUS-Darstellung der Beckenbodenregion (auch für den Patienten)
  • Therapieerfolgskontrollen mittels standardisierten Fragebögen (z.B. IPSS, ISCI, AMS, IIEF u.a.)

Urologie Toshiba

Urologie Uroflow

Flyer herunterladen

Hier können Sie den Flyer der urologischen Rehaklinik als PDF direkt herunterladen:

Urologie Flyer

Urologie Vortrag: Sexuelle Störungen beim Mann:

Vortrag “Sexuelle Störungen beim Mann – eine kurze Übersicht über Ursachen und aktuelle Behandlungsmöglichkeiten”, welcher von Herrn Dr. Thomas Seyrich (Urologe in der Klinik für Urologie und Andrologie im Rehabilitations- und Präventionszentrum Bad Bocklet) am Männergesundheitstag in der Universität Tübingen am 20. Juli 2014 vorgetragen wurde.

Urologie
Dr. med. Dietmar Brückl
Dr. med. Dietmar Brückl
Chefarzt Innere Medizin

Facharzt für Innere Medizin

Diabetologe (DDG)
Ernährungsmedizin (DGEM)

Zusatzbezeichnungen:
Sozialmedizin

Dr. med. Thomas Seyrich
Dr. med. Thomas Seyrich
Ltd. Arzt Urologie

Facharzt für Urologie und Andrologie

Tätigkeitsschwerpunkt Sexualmedizin
Medikamentöse Tumortherapie

Frau Arnold
Frau Arnold
Sekretariat Urologie

Telefon: 09708 79-9344
E-Mail: sek-uro@kbb.de

Informationen zum Reha-Ablauf

Reha mit Begleitung

Sie haben die Möglichkeit als Begleitperson zur Reha gemeinsam mit Ihrem Partner an der Reha teilzunehmen und beispielsweise Ihre Gesundheit checken zu lassen.

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Infomaterial

In unserem Downloadbereich können Sie unsere aktuellen Flyer und Prospekte zur Kur & Rehabilitation kostenfrei herunterladen.

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Darum Bad Bocklet

Welche Vorteile eine Reha oder Kur in Bad Bocklet hat und warum Sie diese hier im Kurort durchführen sollten erfahren Sie hier.

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