Reha bei Angststörungen | Kur & Therapie gegen die Angst

Unsere Rehaklinik begleitet Sie bei der Bewältigung Ihrer Angststörung und auf Ihrem Weg zurück ins Leben!

Die Rehabilitation bei Angststörung und Panikstörungen ist ein erfolgreicher Schwerpunkt der Psychosomatischen Reha-Klinik Bad Bocklet. Das psychosomatische Team unserer Klinik berücksichtigt bei der Rehabilitation alle Aspekte der Erkrankung: sowohl psychische als auch soziale und biologische Faktoren. Unsere Klinik für Angststörungen arbeitet auf der Basis etablierter Standards und langjähriger erfolgreicher Erfahrung.

Die Symptome einer Angststörung

Eine Angststörung ist ein vielschichtiges Geschehen. Besonders belastend für die Betroffenen sind die körperlichen Angstsymptome. Diese werden vom vegetativen Nervensystem “erzeugt”, lassen sich also nicht bewusst steuern oder kontrollieren. Mit diesem Kontrollverlust geht oft ein sehr belastendes Gefühl der Hilflosigkeit und des Ausgeliefertseins einher, was häufig zu einer quälenden Angst vor der Angst führt.

Die Gedanken der Betroffenen kreisen immer wieder sorgenvoll um Katastrophen und Befürchtungen. Der geistige Horizont engt sich immer weiter ein und konzentriert sich immer stärker auf negative Erwartungen. Auch der reale Lebensraum schrumpft sozusagen, und mitunter wird nur mehr die eigene Wohnung als sicherer Hafen erlebt.

Weitere mögliche Konsequenzen sind Konzentrations- und Schlafstörungen. Das Selbstvertrauen nimmt stetig ab und die Erkrankten trauen sich immer weniger die Lösung einer Aufgabe zu. All das führt oft auch zu Problemen mit der Umwelt: Übertriebene Fürsorge, Vorwürfe oder Unverständnis und Ablehnung durch Familie, Freunde oder Kollegen machen die Situation für die Betroffenen häufig noch schwieriger.

Die ersten Symptome einer Angsterkrankung treten anfangs nur leicht auf und steigern sich dann vermehrt.

Das Symptom Vermeidung

Ein ganz wichtiges Symptom einer Angsterkrankung ist die Vermeidung. Angstauslösende Situationen werden, so gut es eben geht, vermieden. Der Rückzug aus vielen, bisher wichtigen Bereichen des Lebens bringt zwar kurzfristig Erleichterung, verschärft die Erkrankung aber insgesamt. Die Angst verschwindet dadurch nicht. Ganz im Gegenteil: Langfristig hält genau dieses Vermeidungsverhalten die Angst aufrecht.

Mit der Zeit beeinträchtigt die Angsterkrankung massiv das ganze Leben. Die Angstreaktionen werden immer eingefahrener; sie verfestigen sich sozusagen. Je länger dieser Zustand andauert, desto schwerer wird es für die Betroffenen, ihre Angststörung aus eigener Kraft zu überwinden. Daher ist es für die Erkrankten so besonders wichtig, sich professionelle Hilfe zu holen bzw. sich über eine Rehabilitation in einer Angst Klinik zu informieren.

Wird die Angst so unkontrollierbar, dass der Rückzug als

Diagnose: Angststörung und / oder Panikattacke

Wenn es darum geht, warum jemand erkrankt und wie man ihm oder ihr helfen kann, interessiert sich unser interdisziplinäres Team der Reha-Klinik für die Hintergründe der Angsterkrankung oder Panikstörung. Dieser ganzheitliche Ansatz ist die Basis aller Diagnose- und Behandlungsschritte, deren Ablauf in den folgenden Abschnitten erklärt wird.

Im ersten Schritt geht es um eine umfassende Diagnose des “Ist-Zustands” und um mögliche körperliche, seelische und soziale Hintergründe der Angsterkrankung. Eine wichtige Hilfe dabei ist die Analyse von Vorbefunden und von bereits absolvierten Angst Therapien.

Sind all diese Fakten gesichtet, folgt eine gründliche biografische Anamnese. Dabei wird im Gespräch die Vorgeschichte eines Patienten in Bezug auf seine Angsterkrankung bzw. Angstzustände erhoben: Der Arzt oder die Ärztin spricht mit dem Patienten darüber, unter welchen Bedingungen die Angststörung auftritt, wie er diese erlebt und wie sich die Erkrankung auf seinen Alltag auswirkt. Der Arzt erfragt die Lebensumstände – Details zu Familienmitgliedern, Beruf, Wohnsituation und Freizeitaktivitäten.

Ergänzend dazu erfolgt eine gründliche körperliche Untersuchung, die weitere wertvolle Aufschlüsse gibt. Dazu zählen auch Laboruntersuchungen und eine Funktionsdiagnostik – etwa verschiedene Untersuchungen des Herzens und Kreislaufs, der Atemwege und der Atmungsorgane.

Psychodiagnostische Verfahren helfen beim Aufspüren von Begleiterkrankungen wie etwa Depressionen. Liegen alle Fakten auf dem Tisch, kann das Ärzteteam der Rehaklinik auf Basis dieser Daten die Diagnose der Angsterkrankung gemäß den Klassifikationskriterien der WHO stellen.

Die Ärzte unserer Angststörung Klinik untersuchen Ihre Ängste und Panikattacken.

Jede Angststörung Reha hat klare Ziele

Ist die Diagnose der Angsterkrankung erfolgt, geht es darum, gemeinsam mit den Patienten das Ziel der Rehabilitation zu erarbeiten und festzulegen. Das Ziel unserer Angst Kur: Wir wollen gemeinsam mit Ihnen erreichen, dass Sie sich wieder wohlfühlen, wieder Freude und Sinn am Leben verspüren und nicht länger permanent durch Angst oder andere negative Gefühle beeinträchtigt werden. Konkret geht es darum, dass Sie Ihre Ressourcen, das Leben aktiv zu bewältigen (wieder)entdecken und erkennen, wie Sie sich letztendlich selbst heilen und helfen können.

Wichtige Therapieziele können sein:

  • Der Erkrankte versteht seine Störung und die damit verbundenen körperlichen Symptome besser. Er erkennt mögliche Hintergründe und Auslöser. Er oder sie weiß, was beim Hyperventilieren und anderen Angstreaktionen im Körper abläuft. Der Betroffene sieht die Erkrankung nicht länger als anonymen Feind, sondern als etwas, das momentan (aber nicht unbedingt auf Dauer) Teil seines Selbst und seines Lebens ist.
  • Der Erkrankte erlebt eine Verringerung der Angstsymptome sowohl auf körperlicher, als auch auf psychischer Ebene.
  • Der Betroffene verbessert seine Selbstkontrolle, sodass es nicht mehr oder in geringerem Ausmaß zu Vermeidungs- und Fluchtverhalten kommt.
  • Der Erkrankte wird wieder fit für den Alltag und für die Teilhabe am sozialen und beruflichen Leben.

Die Ziele werden zu Beginn deiner Angststörung Reha / Kur festgelegt.

Das Therapiekonzept hinter einer Kur / Reha bei Angststörung

Ein vielschichtiges Therapiekonzept ist der Wegweiser für die Erreichung der wichtigen Therapieziele. Hilfreich und für die Betroffenen oft sehr entlastend ist die Vermittlung von Basiswissen rund um das Thema “Angst” und “Panikattacken”. Dabei wird über das Wesen einer Angststörung informiert.

Der Patient erfährt, welche Veränderungen sich etwa bei einer Angstattacke im Körper abspielen und wie sich diese positiv beeinflussen lassen. Allein das Wissen, dass man an einer Panikattacke nicht sterben kann, ist zum Beispiel für viele Betroffene eine enorme Erleichterung.

Das Hintergrundwissen kann Angstreaktionen hemmen und Vermeidungsverhalten bremsen. Die Patienten lernen zudem effektive Wege kennen, sich selbst zu helfen: etwa durch die Identifizierung von Angstauslösern oder durch das innere Zwiegespräch.

Wir zeigen Ihnen in unserer Klinik für Angst und Pankistörungen Ihren Weg aus der Angst.

Therapien bei der Reha einer Angststörung

Eine Reihe von Techniken verbessern die Selbstkontrolle bei Angststörungen: Dazu zählen z.B.

  • Entspannungstechniken
  • imaginative Techniken
  • Achtsamkeitsübungen
  • Atemtherapie

Auch Bewegung kann ein wichtiger Teil der Therapie sein:

  • Herz-Kreislauf-Training,
  • Gymnastik,
  • Schwimmen,
  • Nordic Walking,
  • Wassergymnastik

und vieles mehr bringen nicht nur den Körper, sondern auch die Seele ins Lot.

Zu den weiteren Therapiemöglichkeiten zählen unter anderem die Psychotherapie (auch in der Gruppe), Kunst- und Ergotherapie sowie Stressbewältigungs- und Selbstsicherheitstraining.

Auch eine Ernährungs- und Diätberatung kann ein Baustein der Therapie sein. Ebenso die Einbindung der Angehörigen mittels Familien- oder Paargesprächen bzw. Gespräche mit Mitarbeitern der Sozialdienste. Falls erforderlich, erhält der Patient ergänzend eine medikamentöse Unterstützung – etwa eine Behandlung mit Antidepressiva.

Auch die Nachsorge ist Teil des Therapieplans: So kann etwa schon übere unsere psychosomatische Klinik eine Psychotherapie am Heimatort in die Wege geleitet werden.

Die Nachsorge im Heimatort kann bereits während der Angststörung Kur eingeleitet werden.

Haben Sie Fragen zur Reha bei Angst und Panikstörungen in unserer Klinik?
Kontaktieren Sie uns hier direkt online oder rufen Sie einfach unter 09708 79-3493 an.

Leitung der psychosomatischen Rehaklinik
Dr. med. Michael Renz
Dr. med. Michael Renz
Chefarzt Psychosomatik

Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Zusatzbezeichnungen:
Suchtmedizinische Grundversorgung

Frau Pajung
Frau Pajung
Leitende Psychologin
Frau Erhard
Frau Erhard
Sekretariat Psychosomatik

Informationen zum Reha-Ablauf

Reha mit Begleitung

Sie haben die Möglichkeit als Begleitperson zur Reha gemeinsam mit Ihrem Partner an der Reha teilzunehmen und beispielsweise Ihre Gesundheit checken zu lassen.

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Infomaterial

In unserem Downloadbereich können Sie unsere aktuellen Flyer und Prospekte zur Kur & Rehabilitation kostenfrei herunterladen.

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Darum Bad Bocklet

Welche Vorteile eine Reha oder Kur in Bad Bocklet hat und warum Sie diese hier im Kurort durchführen sollten erfahren Sie hier.

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Highlights

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