Reha nach Brustkrebs, Kur- & Rehaklinik nach Brust OP

Onkologische Rehabilitationsmaßnahme bei Mammakarzinom

Die Rehabilitation nach einer Brustkrebs-Erkrankung ist zentrales Element eines ganzheitlichen Therapieansatzes. Für jede Brustkrebspatientin, egal ob ältere oder jüngere Patientin – ist es gleichermaßen von großer Bedeutung in einer Rehaklinik möglichst optimale Voraussetzungen für eine erfolgreiche Rückkehr in den Alltag vorzufinden.
Eine Brustkrebs Reha in unserer Rehaklinik bietet nach den oft schwierigen Wochen der akuten Behandlung, gar einer Brust-Operation im Krankenhaus, umfassende Therapieformen und Angebote die helfen mit den verschiedenen Folgen der Krankheit umzugehen und neue Kraft zu schöpfen.

Behandlung & Rehabilitation bei Mammakarzinom

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Die Früherkennung und Medizinische Behandlung ist heute in großem Maße standardisiert und die Therapie in Medizinischen Leitlinien einheitlich normiert. Auch für die Reha nach Brustkrebs gibt es mittlerweile Reha-Therapie-Standards.

Primäre Ziele der medizinischen Behandlung sind die Heilung, der Erhalt der vom Krebs betroffen Brust sowie die Sicherung der Lebensqualität. Gängige Therapieverfahren sind – je nach Krankheitsstadium – die Operation sowie Zytostatika-, Hormon- und Strahlentherapie.
Mit der akut-(stationären) Therapie, einer Operation oder Bestrahlung im Krankenhaus ist die Behandlung des Brustkrebses jedoch in aller Regel nicht beendet.

Behandlung und Reha von Brustkrebs nach Mammakarzinom.

Brustkrebs-Reha : Zwei Wege in die Rehaklinik

Bei der onkologischen Rehabilitation kann man im Allgemeinen zwischen zwei Arten von Rehabilitations-Verfahren unterscheiden:

  • Anschluss-Rehabilitation oder AHB (Anschlussheilbehandlung)
  • Krebs-Nachsorge-Reha

Wie kann ich eine Reha nach Brustkrebs beantragen?

Die Reha nach Brustkrebs muss -wie jede andere Rehabilitationsmaßnahme- immer beantragt werden, eine “automatische Zuteilung” erfolgt nicht.

AHB / Anschluss-Reha nach Brustkrebs OP

Bei der AHB oder Reha nach Brustkrebs OP findet die Reha direkt im Anschluss (oder binnen max. 10 Tage) an die Entlassung aus dem Akutkrankenhaus statt. Bei AHBs (auch Anschluss-Reha) wird der Antrag in aller Regel vom Sozialdienst in Abstimmung mit dem behandelnden Arzt des Krankenhauses ausgestellt und an die Krankenkasse oder Rentenversicherung zur Entscheidung gegeben. Häufig werden auch direkte Transport- und Abholdienste von der Rehaklinik aus angeboten. Auch das Rehazentrum Bad Bocklet bietet diesen Service an. Fragen Sie hierzu den Sozialdienst.

Brustkrebs-Nachsorge Reha

Bei der Brustkrebs-Nachsorge-Reha (auch “Nachsorgekur”) handelt es sich um eine Kur-Maßnahme die innerhalb eines Zeitrahmens von maximal 2 Jahren nach der Akutbehandlung in Frage kommt. Auch dieses Nachsorge Reha muss beantragt werden. Hier empfiehlt es sich den Antrag gemeinsam mit dem behandelnden niedergelassen Arzt auszufüllen.

Wie viele Reha’s nach Brustkrebs kann man machen?

Auch mehrfache “Nachsorgekuren” sind unter Umständen möglich. Dies kommt z.B. dann in Frage, wenn sich der Gesundheitszustand merklich verschlechtert und eine erneute Behandlung notwendig wird oder wenn Krankheitsfolgen manifest bestehen bleiben.

Es gibt 2 Möglichkeiten für die Reha nach Brustkrebs. Entweder eine direkte AHB oder eine Nachsorge-Reha.

Rehabilitation in der Rehaklinik gehört dazu

Hier setzen wir in der onkologischen Rehaklinik Bad Bocklet mit unserem Angebot der medizinischen Reha nach Brustkrebs an.
Die Diagnose Brustkrebs ist ohne Frage für jede Frau immer ein einschneidendes Erlebnis. Nicht selten kommt es vor, dass gerade nach Abschluss der körperlich anstrengenden akuten Behandlungsverfahren die emotionale Belastung auch noch mit voller Wucht die Patientinnen erfasst.

Speziell in dieser besonderen Situation der körperlichen, wie auch der Seelisch- Emotionalen Belastung aufgrund der Brustkrebs-Erkrankung kann eine onkologische Rehamaßnahme genau das Richtige sein.
Die Rehabilitation nach Brustkrebs hat das Ziel bei Betroffenen physisch und psychisch Kräfte zu mobilisieren. Ein Aufenthalt in einer auf Brustkrebs spezialisierten Rehaklinik, bietet die Möglichkeit, sich entfernt vom Alltag für einen Zeitraum von mindestens 3 Wochen zu stärken.

In der onkologischen Kurklinik in Bad Bocklet können Sie eine Brustkrebs Kur machen.

Qualität der Rehaklinik

Wir sichern unseren Patienten für die Brustkrebs-Reha in unserer onkologischen Rehaklinik eine hohe Behandlungsqualität zu. Dies erreichen wir durch die konsequente Umsetzung von Reha-Therapiestandards und verschiedenen internen wie externen Qualitätssicherungsmaßnahme n. Darunter fallen u.a. DIN-ISO Zertifizierung, BAR-REHA Zertifizierungen, Interne wie externe Klinik-Qualitäts-Audits, Patientenbefragungen, Therapie-Kontrollen und das Erfüllen von Stellenplan-Vorgaben.

Doch um als Rehaklinik langfristig am Markt zu bestehen – und dem Rehazentrum Bad Bocklet gelingt dies seit 1974 – genügt das reine Erfüllen von formalen Richtlinien nicht. Vielmehr ist es notwendig die fachlich hohe Qualität für den Patienten erlebbar zu machen. Nur wenn Patientinnen und Patienten wahrnehmen, dass die Rehaeinrichtung über viel Erfahrung und Know How in der medizinischen Therapie, der psychologischen Beratung, kompetenten Physio- und Sporttherapeuten verfügt, kann man langfristig erfolgreiche Rehabilitation betreiben.

Die Rehaklinik Bad Bocklet wird regelmäßig durch externe Organisationen bewertet und erfolgreich zertifiziert.

Ziele & Inhalte der Brustkrebs Reha

Egal welche Reha-Art für Ihre Kur nach der Brustkrebs-Erkrankung in Frage kommt: Unser Anliegen ist es Ihnen mit unserem onkologischen Know-How kompetent zur Seite zu stehen und Ihnen eine fundierte Beratung zukommen zu lassen. Langjährige Erfahrung ermöglicht es uns speziell auf die Bedürfnisse der weiblichen Patientinnen einzugehen und genau abgestimmte Therapien anzubieten. Alle Reha- Therapien sollen einer wirksamen Verarbeitung und Bewältigung der körperlichen, psychischen und sozialen Folgen der Brustkrebs-Erkrankung dienen.

Reha-Behandlungsziele im Einzelnen

  • Verbesserung der Lebensqualität
  • Bewältigung von Krankheitsfolgen
  • Schnelle Rückkehr ins Soziale Umfeld
  • Rasche Wiedereingliederung in den Beruf
  • Abbau von Ängsten,
  • Steigerung Selbstwert & Selbstbewusstsein
  • Austausch unter Betroffenen
  • Einbezug von Partnern und Familie
  • Sozialrechtliche Beratung zu Beruf und Alltagswelten

Durch die Reha nach Brustkrebs verbessern Sie Ihre Lebensgefühl.

Brustkrebs-Reha mit Kindern?

Als Besonderheit bieten wir in der onkologischen Rehaklinik Bad Bocklet die Brustkrebs-Reha für Mütter an. Dabei handelt es sich um eine reguläre Rehamaßnahme nach Krebs für die Mutter, bei der eine Mitnahme von einem oder mehreren Kindern möglich ist.

Allein schon die lange zeitliche und räumliche Trennung zwischen Mutter und Kind/Kinder, die sich aufgrund einer mehrwöchigen Rehamaßnahme abzeichnet wäre für viele Mütter ein Grund die Brustkrebs-Reha nicht anzutreten. Nicht selten sind aber auch die Kinder durch die Erkrankung der Mutter seelisch belastet und ein “Alleinlassen” der Kinder in Bekannter Obhut wäre für viele Mütter keine Option. Um die dennoch so wichtige Brustkrebs Reha trotzdem anzutreten, bieten wir die Mitaufnahme der Kinder an.

Diese Form der Reha mit Kind ist aber auch besonders für die Mütter interessant die entweder allein erziehend sind oder aber einen Partner haben, der viel und oft beruflich unterwegs ist und so die Betreuung der Kinder während der Reha der Mutter die Familie vor ein Problem stellt. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite Reha mit Kind.

Während der Brustkrebs-Reha kann Ihr Kind in unserem Kinderland untergebracht werden.

Weiterführende Informationen zur Brustkrebs Rehamaßnahme

Grundsätzliche Informationen zum beantragen einer Rehamaßnahme finden Sie auch auf unseren Infoseiten zum Reha-Antrag.

Möchten Sie sicher gehen, dass Sie Ihre Brustkrebs-Reha auch in Ihrer Wunsch-Klinik durchführen können, ist es ratsam bereits im Kurantrag die Rehaklinik Ihrer Wahl anzugeben. Infos dazu haben wir auf unserer speziellen Seite Rehaklinik selbst aussuchen.

Allgemeine Orientierung oder auch konkrete Hilfe bei Fragen zur Rehabilitation und Reha-Beantragung können auch die gemeinsamen Reha-Servicestellen der Sozialleistungsträger bieten. Eine Liste der nächstgelegenen Büros finden Sie unter www.reha-servicestellen.de.

Informationen zur Beantragung der Reha nach Brustkrebs in Ihrer Wunschklinik

Brustkrebs Reha: Ablauf & Bestandteile

Im Rahmen des Ärztlichen Aufnahmegesprächs erfolgt die Untersuchung und darauf aufbauend die Auswahl des geeigneten Reha-Programms. Die aus ärztlicher Sicht angezeigten Therapiemaßnahmen werden mit der Patientin besprochen um Inhalte und Schwerpunkte unter Berücksichtigung der individuellen, persönlichen Bedürfnisse festzulegen. Dadurch gelingt es einen angepassten Reha-Therapieplan zusammen zustellen in dem sich intensive Therapie, Schulungsmaßnahmen, Beratung und Informationsvermittlung mit Entspannung und Erholung abwechseln.

Dabei sind unsere Ärzte angehalten die Reha-Therapiestandards Brustkrebs der Deutschen Rentenversicherung als Grundlage anzuwenden.

Diese Reha-Leitlinien geben vor, dass die Rehabilitation bei Brustkrebs in verschiedene Therapiemodule untergliedert ist und unter anderem auch in bestimmten Umfang – in Abhängigkeit vorliegender Beschwerden – verschiedene Reha-Therapien aus folgenden Therapie Bereichen enthalten soll:

  1. Bewegungstherapie (mind. 75%)
  2. Lymphödemtherapie (mind. 10%)
  3. Patientenschulung Brustkrebs (mind. 80%)
  4. Gesundheitsbildung (mind. 90%)
  5. Ernährungsschulung – theoretisch (mind. 75%)
  6. Ernährungsschulung – praktisch (mind. 10%)
  7. Psychologische Beratung und Therapie (mind. 40%)
  8. Entspannungstraining (mind. 40%)
  9. Künstlerische Therapien (mind. 15%)
  10. Ergotherapie (mind. 30%)
  11. Sozial- und sozialrechtliche Beratung (mind. 50%)
  12. Unterstützung der beruflichen Integration (mind. 20%)
  13. Nachsorge und soziale Integration (mind. 50%)

Die Kur nach Brustkrebs beinhaltet verschiedene Teile, welcher von den Kostenträger vorgegeben werden.

Bewegungstherapie

Ein wichtiger Bestandteil der Reha bei Brustkrebs ist die Bewegungstherapie. Je nachdem wie die persönlichen Voraussetzungen und Ziele der Patientin aussehen, dient die Bewegungstherapie folgenden Zwecken:

  1. (Wieder-)Herstellung von körperlicher Funktionen, Belastbarkeit und Trainierbarkeit
  2. Steigerung physischer Ressourcen / Funktionen wie Kraft, Kondition, Koordination, Beweglichkeit und Vermittlung von Aktivitäten wie beispielsweise ADL, sport- und berufsbezogene Bewegungskompetenzen)
  3. Stärkung psychischer und sozialer Ressourcen durch positive Bewegungserfahrungen, bewegungsbezogene Selbstwirksamkeitserfahrungen, Aufbau von Bewegungs- und Steuerungskompetenz zur Bindung an einen körperlich aktiven LebensstilJe nach individueller Leistungsfähigkeit können u.a. folgende Gruppen- und Einzeltherapien darunter fallen:
    • Nordic Walking
    • Radfahren
    • Ergometertraining
    • Yoga
    • Sanftes Muskelaufbautraining , MTT
    • QiGong
    • Koordinatives Training
    • Aquajogging
    • Schultergymnastik
    • Massagen
    • Rückenschule
    • Wirbelsäulengymnastik
    • Beckenbodengymnastik
    • Atemgymnastik

    Lymphödemtherapie

    Eher in seltenen Fällen kann die Behandlung eines bestehenden Lymphödems angezeigt sein. Dann erfolgt die Lymphödemtherapie in Abhängigkeit vom Stadium der Erkrankung entweder als manuelle Lymphdrainage mit oder ohne Bandagierung. Ergänzend kann eine (onkologische) Beratung für den Umgang mit Lymphödemen im Alltag erfolgen.

Patientenschulung Brustkrebs

Ein ebenfalls sehr wichtiger Bestandteil der Reha bei Brustkrebs ist die Problemsensibilisierung und die Vermittlung von Informationen zum Brustkrebs. Deshalb erfolgen während der Rehamaßnahme umfangreiche Schulungen zu

  • Krebs (Tumorerkrankungen),
  • Krebsdiagnostik,
  • Prävention,
  • Behandlung,
  • Krebsnachsorge und
  • Selbsthilfe.

Die Patientinnen erfahren psychische Unterstützung und bekommen Handlungskompetenz vermittelt. Nicht selten erfahren Betroffene soziale Unterstützung durch den Austausch unter Gleichgesinnten/Betroffenen in der Gruppe. Bei Bedarf kann auf onkologisches Trainingsprogramme, z.B. “Umgang mit Brustprothetik” oder “Umgang mit Sexuellen Funktionsstörungen” zurück gegriffen werden.

Gesundheitsbildung

Auch der Bereich der Gesundheitsbildung umfasst wieder einen oder mehrere Vorträge und Seminare. Im Gegensatz zur Patientenschulung bei Brustkrebs, geht es hier eher allgemeiner gehalten um gesundheitsrelevante Themen. So sollen durch diese Vorträge Informationen zum

  • Grundverständnis der Rehabilitation,
  • Reha-Klinik-Konzept
  • Bio-psycho-sozialen Krankheitsmodell oder
  • Stress & Stressbewältigung

vermittelt werden. Aber auch Gespräche zwischen Therapeut und Patient zusammen mit Angehörigen oder Partner sowie Gespräche zur Motivationsförderung fallen darunter.

Ernährungsschulung – theoretisch & praktisch

Für 3/4 aller Brustkrebspatientinnen kommen nach den Therapiestandards während der Brustkrebs-Reha auch eine Ernährungsschulung und evtl. auch das praktisches Kochen in der Lehrküche in Betracht. Dies erfolgt in den Schulungsräumen oder der Lehrküche unserer Ernährungsberatung durch geschulte Diabetesassistentinnen oder Ökotrophologinnen.

Ernährungsschule Theorie

Im Mittelpunkt der theoretischen Ernährungsschulung stehen Beratungsgespräche mit dem Ziel der nachhaltigen Änderung des Ernährungsverhaltens. Die Theoriestunden bestehen dabei z.B. aus

  • (Klein-)Gruppen-Seminar “Gesunde Ernährung”
  • Ggf. Ernährungsberatung einzeln
  • Ernährungsberatung in der Gruppe
Ernährungsschule- Lehrküche Praxis

Um das eigene Essverhalten effektiv und nachhaltig zu Verändern oder neue Aspekte beim Kochen zu berücksichtigen bzw. einfließen zu lassen, kann auch die gemeinsame praktische Lehrküche während der Rehamaßnahme einen Beitrag leisten. So wird unter Anleitung durch die Ernährungsberater in einer Gruppe das für den Termin und die Gruppe relevante Gericht besprochen, Kochvorbereitungen getroffen und die Auswahl der Zutaten erarbeitet. Dann werden die einzelnen Aufgaben in der Küche verteilt und man bereitet gemeinsam die Speisen zu. Aber auch Einkaufstraining oder die Berücksichtigung von Nahrungsmittel-Intoleranzen, Nahrungsunverträglichkeiten oder z.B. Diabetes sind wesentlicher Bestandteil der praktischen Ernährungsberatung.

Elemente der praktischen Lehrküche können z.B. sein:

  • Psychoedukative Kochgruppe mit praktischem Kochen
  • Lehrküche bei Reduktionskost
  • Lehrküche für Diabetiker
  • Praktische Übungen außerhalb der Lehrküche, z. B. Einkaufstraining

Psychologische Beratung und Therapie

Ein Kernelement der Brustkrebs-Reha ist die Beratung durch die Psychologinnen und Psychologen der Rehaklinik. Die Psychologische Reha Therapie zielt darauf ab, die eigenen psychischer Ressourcen zu aktivieren und eine realitätsangepasste, hoffnungsvolle Lebensperspektive zu entwickeln.
Aber auch die Akzeptanz unabänderlicher oder ggf. längerfristiger Beeinträchtigung in Folge der Krankheit ist Therapiebestandteilt.
Sofern die Brustkrebs-Patieintin im Berufsleben steht, kann auch die Bearbeitung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz thematisiert werden.
Ebenfalls ist die Intervention bei psychischen Störungen (v. a. Depression) ein Teil der Psychologischen Therapie.

Folgende Elemente können verordnet werden:

  • Psychologische Einzelberatung
  • Psychodynamisch orientierte Einzelintervention
  • Verhaltenstherapeutisch orientierte Einzelintervention
  • Einzelintervention nach anderen anerkannten Psychotherapieverfahren
  • Therapeutische Intervention in Konfliktsituation
  • Indikationsspezifische psychologische Gruppenarbeit
  • Problem- und störungsorientierte Gruppenarbeit: Stressbewältigung
  • Problem- und störungsorientierte Gruppenarbeit: Umgang mit Alkohol
  • Problem- und störungsorientierte Gruppenarbeit: Soziales Kompetenztraining
  • Problem- und störungsorientierte Gruppenarbeit: Raucherentwöhnung
  • Problem- und störungsorientierte Gruppenarbeit: Adipositasgruppe
  • Problem- und störungsorientierte Gruppenarbeit: Schmerzbewältigungstraining
  • Problem- und störungsorientierte Gruppenarbeit: Umgang mit Angst und Depression
  • Sonstige problem- und störungsorientierte Gruppenarbeit
  • Einzelpsychotherapie in der somatischen Rehabilitation

Entspannungstraining

Ein wichtiger Bestandteil der Reha bei Brustkrebs ist die Vermittlung und das Einüben von Entspannungs-Techniken. Dabei können verschiedene Entspannungsverfahren in Frage kommen. Für den Erfolg der Maßnahme ist es dabei von Bedeutung, dass die Patientin das für Sie individuell geeignete Entspannungsverfahren kennen lernt. Damit man dann die erlernte Entspannungstechnik auf die eigenen Bedürfnisse anpassen und in den notwendigen Situationen anwenden kann, wird beim Reha- Entspannungstraining viel Wert darauf gelegt, die Nutzungsmöglichkeiten und den Transfer in den Alltag bestmöglich aufzuzeigen.

Mögliche Entspannungsverfahren sind dabei:

  • Autogenes Training, Einführung
  • Progressive Relaxation nach Jacobson, Einführung
  • Sonstige Entspannungsverfahren, Einführung
  • Autogenes Training, Durchführung in der Gruppe
  • Progressive Relaxation nach Jacobson, Durchführung in der Gruppe
  • Sonstige Entspannungsverfahren in der Gruppe
  • Biofeedback

Ergotherapie

Kreative Ergotherapie: Künstlerische Therapien

Für einen Teil der Brustkrebs-Reha-Patientinnen können künstlerische Therapieformen einen wertvollen Beitrag zur Krankheitsverarbeitung darstellen. Für diejenigen Rehabilitandinnen, die sich einer solchen Therapie gegenüber aufgeschlossen zeigen, können während der gesamten Reha-Maßnahme mehr als 5 Stunden gestalterische oder künstlerische Ergotherapie-Einheiten sowie Musiktherapie verordnet werden. Im Einzelnen kommen folgende Therapieformen in Frage:

  • Musiktherapie einzeln oder in der Gruppe
  • Tanz- und Bewegungstherapie einzeln oder in der Gruppe
  • Kunst- und Gestaltungstherapie, kreative Ergotherapie einzeln
  • Kunst- und Gestaltungstherapie, kreative Ergotherapie in der Gruppe
Funktionelle Ergotherapie

Das Team der Ergotherapie unternimmt während der Reha bei Mammakarzinom gemeinsam mit den Patientinnen verschiedene Therapieeinheiten zur Verbesserung kognitiver und sensomotorischer Funktionen im Alltags- und Erwerbsleben. Dafür kann bei Bedarf z.B. unter anderen eine der folgenden Therapie-Elemente verordnet werden:

  • Einzel- Funktionstraining mit geeignetem Material oder Gerät
  • Funktionstraining mit geeignetem Material oder Gerät in der Kleingruppe
  • Wahrnehmungstraining einzeln
  • Wahrnehmungstraining in der Kleingruppe
  • Ausdruckzentrierte Ergotherapie einzeln, in der Kleingruppe oder Gruppe
  • Einzeltraining der Aktivitäten des täglichen Lebens:
  • Ergotherapie einzeln:
    • Hilfsmittelanpassung
    • Hilfsmittelberatung
    • Schienenversorgung
    • Hilfsmitteltraining
    • Hilfsmittelversorgung
  • Selbsthilfetraining einzeln: Aufbau von sozialer Kompetenz
  • Selbsthilfetraining einzeln: Freizeitkompetenztraining
  • Hirnleistungstraining einzeln oder in der Gruppe

Sozial- und sozialrechtliche Beratung

Für mindestens 50% der Rehabilitanten ist während dem Heilverfahren die Beratung zu speziellen sozialen und sozialrechtlichen Fragen von Bedeutung. Diesen Part übernimmt das Team des klinikeigenen Sozialdienstes. Hier wird im Schnitt im Verlauf der Reha pro Woche ein Termin mit einer Sozialpädagogin zu einem oder mehrere der folgenden theoretisch möglichen Themen geplant:

  • berufliche Perspektive
  • Wohnungsfragen,
  • wirtschaftliche Sicherung,
  • Rentenfragen,
  • Klärung rechtlicher Fragen
  • Teilhabe behinderter Menschen
  • Organisation von Schuldnerberatung und Schuldenregulierung

Unterstützung der beruflichen Integration

Für die Patientinnen, die nach der Brustkrebs-Reha möglichst rasch wieder ins Berufsleben einsteigen möchten, können bei Bedarf während der Rehamaßnahme Therapie-Angebote aus dem Therapie-Modul der beruflichen Integration zur Anwendung kommen. Ziel ist hier der Abgleich von beruflichen und arbeitsbezogenen Anforderungen mit dem aktuellem Fähigkeitsprofil der Brustkrebs-Patientin. Auch können Fragen zu persönliche Hilfen oder bezüglich einer Förderung der Eingliederung ins Erwerbsleben besprochen werden.

Diese Angebote werden im Wesentlichen vom Sozialdienst der Rehaklinik erbracht und können z.B. folgende Themen beinhalten:

  • Einzelgespräche mit Patienten und Betriebsangehörigen
  • Beratung: Berufsklärung und leistungsbildbezogene Einleitung von berufsfördernden Maßnahmen
  • Beratung: Innerbetriebliche Umsetzung, Arbeitsplatzadaption
  • Beratung: Klärung der wirtschaftlichen Sicherung, finanzielle Hilfen
  • Beratung: Stufenweise Wiedereingliederung inkl. Kontakt zu beruflichem Umfeld
  • Gruppengespräch Umgang mit Arbeitslosigkeit und beruflicher Orientierung
  • Bewerbungstraining in der Gruppe
  • Arbeitsplatztraining

Brustkrebs-Reha mit Kindern?

Brustkrebs-Nachsorge und soziale Integration

Die Reha-Leitlinien sehen für 50% der Brustkrebs-Patientinnen vor, dass seitens der Rehaklinik Unterstützung und Hilfe bei der Vermittlung von Brustkrebs-Nachsorgemöglichkeiten gegeben wird.

Dies können z.B. eine der folgenden Aktivitäten sein:

  • Vermittlung zu Brustkrebs-Selbsthilfegruppen, Informationen von und über SHG
  • Empfehlung für ambulante Reha-Sportgruppe
  • Empfehlung von weitergehender ambulanter Therapie
  • Verordnung von intensive Reha nachsorge (IRENA) LINK
  • Kontaktaufnahme zu Nachbehandlern (z.B. Hausarzt, Onkologe, Brustkrebszentrum)
  • Einleitung häuslicher Pflege, ambulanter Hilfen und nach stationärer Betreuung
  • Angehörigenschulung oder Angehörigengespräche
  • Hilfen zu weitergehenden Maßnahmen

Berücksichtigung von Begleiterkrankungen

Es kommt immer wieder vor, dass neben der Erkrankung Brustkrebs noch weitere Beschwerdebilder – der Mediziner spricht dann von “Nebendiagnosen”- vorliegen. Aufgrund der interdisziplinären Ausrichtung und breit gegliederten fachlichen Kompetenz am Rehazentrum Bad Bocklet können folgende Krankheitsbilder in den meisten Fällen mitbehandelt werden:

PDF Flyer zur Reha nach Brustkrebs / Brust OP

Hier können Sie unseren Flyer als PDF herunterladen:

Reha nach Brustkrebs Flyer

Interview zur onkologischen Reha nach Brustkrebs

Unsere ärztliche Gesamtkoordinatorin Frau Prof. Dr. Reuss-Borst klärt in einem kurzen Video Fragen zur onkologischen Rehabilitation nach einer Brustkrebs Operation.

Leitung der onkologischen Rehaklinik
Dr. med. Dietmar Brückl
Dr. med. Dietmar Brückl
Chefarzt Innere Medizin

Facharzt für Innere Medizin

Diabetologe (DDG)
Ernährungsmedizin (DGEM)

Zusatzbezeichnungen:
Sozialmedizin

Herr Dr. Sarnyai
Herr Dr. Sarnyai
Oberarzt Innere Medizin
Frau Sietz
Frau Sietz
Sekretariat Innere Medizin

Informationen zum Reha-Ablauf

Reha mit Begleitung

Sie haben die Möglichkeit als Begleitperson zur Reha gemeinsam mit Ihrem Partner an der Reha teilzunehmen und beispielsweise Ihre Gesundheit checken zu lassen.

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Infomaterial

In unserem Downloadbereich können Sie unsere aktuellen Flyer und Prospekte zur Kur & Rehabilitation kostenfrei herunterladen.

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Darum Bad Bocklet

Welche Vorteile eine Reha oder Kur in Bad Bocklet hat und warum Sie diese hier im Kurort durchführen sollten erfahren Sie hier.

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Highlights

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