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Reha richtig beantragen - Wir helfen Ihnen

Rehabilitation beantragen

Wir wissen, die Beantragung einer Reha, Kur ist oftmals bürokratisch, deshalb helfen wir Ihnen gerne auch telefonisch.

Team der Belegungsabteilung
Tel.: 09708 79-3493
Fax.: 09708 79-3435
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Einleitung Reha Antrag

Rehabilitation, Kur und Prävention werden von der Politik zunehmend als unverzichtbar angesehen. Deshalb wurden selbst in Zeiten von Sparanstrengungen im Gesundheitswesen zuletzt Rehabilitationsmaßnahmen sogar noch gestärkt.

Sie haben Anspruch auf eine medizinische Rehabilitation oder können eine Kur beantragen, wenn Ihr behandelnder Arzt dies als notwendig erachtet.

Da ambulante Versorgungsstrukturen (ambulante Reha, Rezeptanwendungen) gerade bei vielschichtigen Krankheitsbildern an ihre Grenzen stoßen ist oftmals eine stationäre Rehabilitation in einer spezialisierten Rehaklinik die einzige Chance für den Patienten auf einen guten Therapieerfolg.

Das Rehabilitations- & Präventionszentrum Bad Bocklet ist eine stationäre Rehaklinik gemäß § 107 Abs. 2 SGB V. Dabei werden stationäre Rehamaßnahmen nach § 40 Abs. 2 SGB V durchgeführt. Diese Leistungen können in unserer Klinik im Rahmen unterschiedlicher Maßnahmenarten in Anspruch genommen werden:

  • Anschlussheilbehandlungen (AHB) auch Anschlussreha
  • Stationäre Reha, Rehabilitationsmaßnahmen (Heilverfahren) (früher Kuren)
  • Berufsgenossenschaftliche stationäre Weiterbehandlung (BGSW)

Darüber hinaus ist das Reha & Präventionszentrum Bad Bocklet vom Verband der Privaten Krankenversicherung als so genannte Gemischte Krankenanstalt (Akut / Reha) im Sinne des § 4 Abs. 5 MB / KK anerkannt.

Um einweisende Mediziner zu entlasten und Ihnen den Weg zur stationären Rehabilitation / Kur zu erleichtern, stellt das Reha & Präventionszentrum Bad Bocklet gerne fachkundige Unterstützung bei der Beantragung einer Rehabilitations-Behandlung zur Verfügung. Wie Sie am besten zur Reha kommen und Ihren Antragsweg für Ihre Kur genehmigt bekommen wird in den folgenden Schritten 1 bis 5 beschrieben.

Reha-Antrag in 4 Schritten

Schritt 1: Das Gespräch mit Ihrem Arzt

Reha Antrag Schritt 1: Das Gespräch mit Ihrem Arzt

bei Anschlussheilbehandlungen (AHB):

Die Einleitung / Beantragung von AHB-Maßnahmen (betrifft orthopädische und internistische AHB) wird direkt durch den behandelnden Arzt oder dem Sozialdienst des Akutkrankenhauses unter Verwendung der entsprechenden Formulare vorgenommen. Dabei muss die AHB-Antragstellung vor Ihrer Aufnahme in das Rehabilitations- & Präventionszentrum Bad Bocklet erfolgen.

bei Stationären Rehabilitationsmaßnahmen:

Um eine Reha beantragen zu können, müssen Sie die Formulare, des für Sie zuständigen Rentenversicherungsträgers - entweder Deutsche Rentenversicherung (DRV) oder der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) - verwenden. Weitergehende Informationen hierzu erhalten Sie bei den Servicestellen der Deutschen Rentenversicherung (ehemals BfA, LVA’n) bzw. direkt bei Ihrem zuständigen Rentenversicherungsträger.

Wenn Sie eine Rehabilitationsmaßnahme über die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) beantragen möchten, müssen Sie die Formulare des zuständigen Sozialleistungsträgers verwenden. Dabei ist die Befürwortung (Attest) Ihres behandelnden Arztes grundsätzlich für den Rehaantrag notwendig.

Folgende Punkte sollten darin ggf. erläutert werden:

  • Gefahr einer Verschlechterung des Krankheitsbildes;
  • Kein Erfolg durch Krankenbehandlung gem. § 27 SGB V;
  • Bei einer ambulanten Rehabilitationsmaßnahme besteht keine / nur geringe Aussicht auf Erfolg;
  • Die Ergänzung der stationären Rehabilitationsmaßnahme durch qualitativ hochwertige Diagnostik und interdisziplinäre Therapieansätze ist aufgrund des Krankheitsbildes dringend zu empfehlen.

In beiden Fällen sollten Sie die Reha-Antragsformulare gemeinsam mit Ihrem Arzt ausfüllen, von ihm unterschreiben lassen und dann den Kurantrag bei dem für Sie zuständigen Sozialleistungsträger (Krankenkasse oder Rentenversicherung) mit der Bitte um Kostenübernahme einreichen.

Achten Sie gleich bei der Beantragung darauf, dass Sie als Patientenwunsch "Durchführung im Rehazentrum Bad Bocklet" angeben. (siehe hierzu ergänzende Hinweise "Wunsch u. Wahlrecht")

Das Gespräch mit dem Arzt ist der erste Schritt beim erfolgreichen Bentragen einer Reha- oder ggf. AHB-Maßnahme.

Schritt 2: Antrag auf Kostenübernahme

Rehaantrag Schritt 2: Antrag auf Kostenübernahme

Gesetzliche Versicherung

a) Gesetzliche Rentenversicherung (GRV) und Gesetzliche Krankenversicherung (GKV):

Für eine Rehamaßnahme sind in der Regel entweder die Deutsche Rentenversicherung (DRV) oder die Gesetzliche Krankenversicherung (z. B. AOK, Barmer, DAK, BKK, ...) zuständig. Für die Beantragung einer stationären Reha / Kur bei Ihrem Kostenträger sind spezielle Reha-Antragsformulare notwendig, welche Sie bei Ihrem Kostenträger anfordern können. Selbstverständlich können Sie diese Reha-Formulare für Ihren Rehaantrag auch bei unserer Patientenbetreuung unter der Rufnummer 09708-79-3493 anfordern oder diese direkt unter der Rubrik Antragsformulare als PDF herunterladen.

Reha Antragsformular der gesetzlichen Versicherung als PDF herunterladen.

Schritt 3: Kostenübernahme

Rehaantrag Schritt 3: Kostenübernahme

Wenn die Beantragung einer Rehabilitationsmaßnahme (Kur) bewilligt wird, erhalten Sie hierzu von Ihrem Kostenträger (DRV, Krankenkasse) eine schriftliche Benachrichtigung. Bitte setzen Sie sich nach Erhalt der Kostenübernahme mit den Mitarbeitern der Patientenverwaltung im Rehabilitations- & Präventionszentrum Bad Bocklet in Verbindung, um Fragen zur Terminvergabe, Anreise in die Kurklinik usw. abzuklären.

Team der Patientenberatung

Tel.: 09708-79-3493
Fax.: 09708- 79-3435

Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Rufen Sie uns an! Bei allen Fragen und Problemen rund um die Beantragung Ihrer Rehabilitation / Kur ist Ihnen unser kostenloser und unverbindlicher Kur-Beratungsservice der Rehaklinik gerne behilflich.

Ihre AHB bzw. Reha-Antrag wurde genehmigt und Sie können nun Ihre Reha weiter planen.

Schritt 4: Ablehnung - wie weiter?

Rehaantrag Schritt 4: Ablehnung des Reha-Antrags - wie weiter?

Die Ablehnung des Reha-Antrags ergeht als schriftlicher Bescheid. Gegen diesen Ablehnungsbescheid muss in aller Regel in einer Frist von einem Monat ab Erhalt schriftlich Widerspruch gegen die Ablehnung der Reha eingelegt werden. Wie Sie genau Ihren Widerspruch formulieren haben wir auf dieser Seite ausführlich beschrieben:

An wen der Widerspruch zu richten ist, können Sie der Rechtsbehelfsbelehrung der Ablehnung entnehmen. Sie finden sie meist am Ende des Schreibens.

Wichtig: Nur ein rechtzeitiger Widerspruch verhindert den rechtskräftigen Abschluss des Reha-Antragsverfahrens.

Einen Widerspruch müssen Sie begründen. Bei der Begründung sollten Sie wiederum die Hilfe des verordneten Arztes in Anspruch nehmen. So werden Reha Anträge beispielsweise oft "nach Aktenlage" abgelehnt.
Das bedeutet, dass der Kostenträger nur danach entscheidet, was im Reha-Antrag und dem Arztgutachten steht. Oft ist es aber sinnvoll, dass ein Arzt vom ärztlichen Dienst der Krankenkassen (MDK) mit dem Patienten direkt spricht und ihn zu seinen für die Kur relevanten Krankheiten untersucht.

Während dieser Vorstellung beim ärztlichen Dienst haben Sie nochmals die Gelegenheit, die Dringlichkeit und Notwendigkeit der Reha-Maßnahme / Kur zu schildern.

In vielen Fällen bekommen Sie schon auf Grund Ihres Widerspruchs die Rehabilitationsmaßnahme genehmigt.

Für den Fall, dass der Kostenträger auch nach Widerspruch die beantragte Kur / Reha-Maßnahme ablehnt, steht die Möglichkeit der Klage zum Sozialgericht offen. Auch hier ist eine Frist von einem Monat ab Bekanntgabe des Widerspruchsbescheides einzuhalten.
Das zuständige Gericht finden Sie in der Rechtsbehelfsbelehrung. Gerichtskosten fallen vor dem Sozialgericht nicht an. Erkennt das Gericht Ihren Bedarf einer Reha / Kur an, müssen die DRV oder die Krankenkasse die Reha bezahlen. Außerdem gehen die Gutachter- und Sachverständigenkosten in der Regel zu Lasten der Staatskasse.

Anwaltszwang besteht in der ersten und zweiten Instanz vor dem Sozialgericht nicht. Dennoch empfiehlt sich eine Vertretung durch einen Rechtsanwalt. Die Anwaltskosten gehen jedoch zu Ihren Lasten, sofern Sie den Prozess verlieren und nicht über eine Rechtschutzversicherung verfügen.

Ihr Reha- bzw. AHB-Antrag wurde abgelehnt? Widersprechen Sie mit unserer Hilfe!

Anleitung Reha Ablauf Diagramm: Übersicht bei der Anschlussheilbehandlung - AHB

Diagramm zur Beantragung einer Reha als Anschlussheilbehandlung (AHB)

 PDF Diagramm AHB-AntraG 

Anleitung Reha Ablauf Diagramm: Übersicht beim Antrag einer Rehabilitation - Reha

ablauf einer reha

 PDF Diagramm Reha-Antrag 

Prospekt Reha-Antrag

Hier können Sie unsere Anleitung "Reha beantragen" als PDF herunterladen:

Reha richtig beantragen Flyer

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