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Burnout-Therapie in der Klinik für Psychosomatik im Rehazentrum Bad Bocklet

Therapiekonzept und Burnout Therapie

Therapiekonzept Burnout

Burnout-Therapie erfolgt bei uns in der Burnout-Klinik sehr individuell in einem integrativen multimodalen Therapiekonzept bestehend aus:

  • Achtsamkeitsmeditation
  • Entspannungstherapien
  • dosierter Einsatz von Massagen
  • Fango und Bädern
  • Sport und Bewegung
  • medizinische Trainingstherapie / Physiotherapie
  • Therapeutisches Boxen

Dabei arbeitet die Psychosomatische Klinik eng mit der Klinik für Orthopädie und der Klinik Innere Medizin Innere Medizin zusammen.

Für die Behandlung des Burnout-Syndroms sind ressourcenmobilisierende, kreative Therapieelemente in Ergo- und Gestaltungstherapie nötig, welche in unserem Burnout Behandlungs-Konzept enthalten sind.

Psychotherapeutisch wird bei der Burnout Therapie wird mit Modellen der Stressbewältigung unter Berücksichtigung des Manuals von Kaluza und des Copings nach Lazarus behandelt. Dies mündet auch in eine MBOR ausgerichtete Stressbewältigungsgruppe am Arbeitsplatz. Tiefenpsychologische Hintergrundaspekte mit Verdeutlichung des Lebensstils- vor allem der Selbstüberforderung- ergänzen unser therapeutisches Herangehen (nicht nur bei Burnout).

Wir würdigen aber auch die gesellschaftliche Realität mit ihren beruflichen Auswirkungen und machen diese auch in der Sozialberatung einer Reflexion zugänglich. Dies gibt den Burnout-Patienten die Möglichkeit, sich besser auf diese einzustellen, aber auch eigene Grenzen besser zu achten. Bei der Burnout Therapie werden unsere Patienten aber auch praktisch unterrichtet und unterstützt.
In Ergänzung betonen wir in der Burnout-Klinik auch den Wert gesunder Ernährung, den wir auch praktisch vermitteln.
Wir fördern außerdem gezielt ein gesünderes und zudem befriedigenderes Freizeitverhalten als wichtige Ressource um Burnout in der Zukunft zu vermeiden.

Entstehung des Burnout innerhalb 12 Phasen

Entstehung des Burnout innerhalb 12 Phasen

Entstehung des Burnout im 12-stufigen Zyklus nach Freudenberger. Die Stadien / Burnout-Symptome sind oft nicht voneinander abgrenzbar und vermengen sich. Burnout-Phasen können auch übersprungen werden.

  1. Beweiszwang: Allgegenwärtiges überstarkes zwanghaftes Erfolgsstreben.
  2. Starke Kontrollverlustangst: übertriebener Perfektionismus und Engagement mit Unfähigkeit zu delegieren.
  3. Unbemerkte Vernachlässigung von Bedürfnissen: Arbeit allbeherrschend. Sonstiges lästig und störend.
  4. Verdrängung von Konflikten und Bedürfnissen: Spannungen und Dissonanzen werden unterdrückt, um zu funktionieren. Eigenes Befinden wird durch Heimlichkeiten und Rückzug versteckt. Süchte!
  5. Umdeutung von Werten: Aufgrund gestörten Zeitbegriffes Desorientierung. Bei Verlust der Lebenskontinuität zählt nur die Gegenwart. Alles relativiert sich, auch Prioritäten.
  6. Verleugnung als Schutz: zunehmende Selbstvernachlässigung und Zynismus.
  7. Rückzug: vorherrschende Hoffnungslosigkeit und Orientierungslosigkeit mit Desillusionierung und Gefühlsverarmung.
  8. Rückzug intensiver, Nähe und Zuwendung negativ erlebt.
  9. Depersonalisation: kein Gefühl für sich und eigene Bedürfnisse, Selbstverneinung.
  10. Unerträgliche Leere: Schwere Phobien und Panikattacken. Gefühle von Wertlosigkeit und Ausnutzung. Drogen.
  11. Depression: Verzweiflung und Erschöpfung vorherrschend. Depressionen und Suizidgedanken treten auf. Ausgeprägter Wunsch nach Schlaf.
  12. Geistige, emotionale und körperliche Erschöpfung in existenzieller Krise. Ich löst sich auf, das Immunsystem kann zusammenbrechen. Finales Burnout-Syndrom; die Burnout-Therapie ist unausweichlich

Burnout-Infografik zur Entwicklung von ersten Burnout-Anzeichen / Symptom bis zum schweren Burnout-Syndrom.

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Burnout-Checkliste

Burnout-Checkliste

Die ersten Signale von Burnout, welche eine Person wahrnehmen sollte sind meistens die allgemeinen Signale. Die Person spürt, dass etwas nicht so läuft wie es laufen sollte. Der Körper gibt verschiedene Signale von sich, die darauf deuten, dass die Balance gestört ist und die es von alleine nicht mehr gelingt, den Alltag des Lebens aufrecht zu erhalten.

Warnungen für einen anfänglichen oder bereits weiter gesteigerten Burnout-Fortschritt können sein:

Physisch:

Emotional:

  • ängstlich und nervös
  • Angst zu versagen
  • findet keine Ruhe
  • Gefühl der inneren Leere
  • Gefühl von zu wenig Anerkennung
  • geringe emotionale Belastung    
  • Hilflos
  • Humorverlust
  • leicht zu reizen    
  • Neigung zum Weinen
  • Neigung zur Unfreundlichkeit
  • Niedergeschlagen
  • Schuldgefühle
  • schneller Stimmungswechsel
  • Selbstmitleid
  • Stress
  • traurig ohne Grund
  • Unzufrieden mit der eigenen Leistung

Im Denken:

  • Fluchtfantasien
  • Gedächtnisprobleme
  • Konzentrationsprobleme
  • kurze Träume am Tag    
  • pessimistisch    
  • Probleme beim Entscheiden
  • sarkastisch
  • schlechte Einstellung gegenüber der Arbeit
  • Ungenauigkeiten und Schwierigkeiten beim Denken
  • zynisch

 Im Verhalten:

Exkurs zu Inhalten der Therapie des Burnout

Analyse

Burnout Analyse / UrsacheBelastungsfaktoren des Burnout müssen auf allen Ebenen im Rahmen des bio-psycho-sozialen Modells erfasst werden; wir greifen dazu auf die ICF, die internationale Klassifikation von Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit zurück. Im Rahmen eines kognitiv-verhaltenstherapeutischen Konzepts gilt unsere Aufmerksamkeit Gedanken, Gefühlen und Verhaltensweisen, die Burnout verursachen oder aufrechterhalten. Alle diese wollen wir therapeutisch beeinflussen. Auf dem Boden einer Verhaltensanalyse wird ein individuelles therapeutisches Konzept entwickelt. Burnout wird bei uns mit Einzel- und Gruppentherapie, häufig durch non-verbale Therapieverfahren (z.B. kreative Ergotherapie oder achtsamkeitsbasierte Körpertherapie) und Sporttherapie , durch übende Verfahren(Autogenes Training, Progressive Relaxation) und Hilfestellung bei sozialen Fragen, gegebenenfalls auch mit Psychopharmaka behandelt.

Auf Ihre Frage: "Welche Klinik bei Burnout?" Gibt es in unserer Burnout-Klinik 3 Antworten:

 

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Burnout erfolgreich vorbeugen. Informationen zur Burnout-Prävention (Vorsorge) finden Sie hier.

 

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Chefärztin PsychosomatikPsychosomatische Chefärztin Frau Dr. med. Heike Schulze

Dr. med. Heike Schulze

Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Fachärztin für Allgemeinmedizin

Sozialmedizin / Rehabilitationswesen / Psychotherapie

Therapeutin für Psychotraumatologie und Traumazentrierte Psychotherapie (zptn)

Spezielle Psychotraumatherapie (DeGPT)

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