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Herr Prof. Dr. Uwe Lange, Frau Prof. Dr. Monika Reuss-Borst, Herr PD Dr. Clemens Grupp

Etwa 20 Millionen Menschen klagen über Symptome wie steife Gelenke oder schmerzende Knochen und Muskeln. Zur Diagnose einer rheumatischen Erkrankung und Festlegung der effizienten und erfolgversprechenden Therapie ist daher die enge Abstimmung zwischen Hausarzt, Orthopäden und dem Rheumatologen sowie auch den behandelnden Therapeuten unerlässlich. Zu diesem Themenkreis trafen sich jetzt knapp 50 niedergelassene Mediziner im Rehabilitations- und Präventionszentrum Bad Bocklet zum intensiven Erfahrungsaustausch.

Eingeladen zu diesem Symposium hatte Frau Prof. Reuss-Borst, die sich in Ihrem Beitrag mit der medikamentösen Behandlung und den Wechselwirkungen der häufig eingesetzten Präparate auseinander setzte. Dabei wurde die Problematik der Polymedikation an einem prägnanten Beispiel eines Patienten mit täglich über 40 Medikationen deutlich. Diese Anhäufung von verschiedenen Medikamenten, so Monika Reuss-Borst, sind keine Seltenheit wenn neben dem Rheuma weitere Begleiterkrankungen auftreten. Neben der medizinischen Problematik bezüglich der diversen Wechselwirkungen ist die Verständlichkeit für den Patienten in solchen Fällen kaum noch gegeben, so Prof Reuss-Borst weiter und für die niedergelassene Ärzteschaft folgt daraus eine tägliche Herausforderung.

Daher befassten sich auch die weiteren Vorträge mit diesem Phänomen. PD Dr. Clemens Grupp, Nephrologe und Chefarzt am Klinikum Bamberg referierte zum Thema Rheuma und Niere. Die Niere kann direkt von Rheumaerkrankungen betroffen sein, andererseits haben viele Rheuma-Medikamente auch Nebenwirkungen an der Niere bzw. Nierenschäden zur Folge. Diese können für den Patienten unter Umständen auch lebensbedrohlich werden, wie Herr PD Grupp anhand einer Fallvorstellung verdeutlichte.

Das war auch das Resümee von Prof. Dr. Lange, Rheumatologe und Osteologe an der Klinik in Bad Nauheim. Sein Vortrag beschäftigte sich mit häufig auftretenden Fehlern in der täglichen Diagnose und Behandlung von Rheuma und des resultierenden Fehlermanagements.
Alle Referenten des Abends waren sich einig, dass das Rehabilitations- und Präventionszentrum Bad Bocklet ein idealer Gastgeber war, denn mit seinen orthopädischen und Internistischen Abteilungen einschließlich der Geriatrie versteht es sich auch als Kompetenzzentrum für rheumatische Erkrankungen.

Im Anschluss der Vorträge und intensiven Diskussionen standen die Referenten den Teilnehmern für weiteren Fragen und zum kollegialen Austausch zur Verfügung und waren sich einig, dass solche Veranstaltungen regelmäßig durchgeführt werden sollten, was Prof. Monika Reuss-Borst als Verpflichtung für den Abend mitnahm.

 

Auf dem Bild oben sind folgende Personen von links nach rechts abgebildet:

Herr Prof. Dr. Uwe Lange, Rheumatologe und Osteologe an der Kerckhoff-Klinik in Bad Nauheim
Frau Prof. Dr. Monika Reuss-Borst, Rheumatologin und Hämato-Onkologin im Rehabilitations- und Präventionszentrum Bad Bocklet
Herr PD Dr. Clemens Grupp, Nephrologe und Chefarzt am Klinikum Bamberg

 

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Rheuma-Konsil am 11.11.2015 in unserem Haus - 3.0 durchschnittliche Bewertung | 5 abgegebene Punkt(e) | Abgegebene Bewertungen: 2 Stimmen

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