Darmkrebsmonat März 2016

Eine Darmkrebskur kann helfen

Die Darmkrebserkrankung gehört in Deutschland mit jährlich über 60000 Neuerkrankungen, zu den häufigsten Tumorerkrankungen. Durch Vorsorgeuntersuchungen (ab dem 50. Lebensjahr jährliche Untersuchung auf Blut im Stuhl bzw. ab dem 55. Lebensjahr eine komplette Dickdarmspiegelung, dann alle 10 Jahre), besteht die Möglichkeit, die Erkrankung in einem frühen Stadium zu erkennen und zu heilen.

Neben einer operativen Therapie wird – je nach Ausbreitung des Tumors – auch eine chemotherapeutische Behandlung durchgeführt.

Nach der Akut-Therapie wird im Regelfall eine Rehabilitationsmaßnahme empfohlen. Die in unserer Rehaklinik aufgenommenen Patienten erhalten – nach einem ärztlichem Aufnahmegespräch und -untersuchung – ein dem Krankheitsbild  angepasstes Rehabilitationsprogramm. Hierbei muss selbstverständlich die individuelle Situation wie beispielsweise das Alter oder sonstige Gebrechlichkeit berücksichtigt werden.

Neben aktivierenden Anwendungen wie beispielsweise einer Krankengymnastik (sog. Physiotherapie) oder leichtem Muskelaufbautraining, stehen auch viele Informationen für den Rehabilitanden  im Vordergrund. So wird beispielsweise in den Seminar „Darmgesundheit“ von unseren Ernährungsberaterinnen neben einer Grundlagenvermittlung der Anatomie und Funktion des Darmtraktes, auf individuelle Fragen der Betroffenen eingegangen. Entsprechend dem Bedarf finden auch Ernährungseinzelgespräche statt. Falls ein „künstlicher“ Ausgangs vorhanden ist, erfolgt – neben der Betreuung durch unsere Krankenschwestern – auch eine Vorstellung bei der Stomatherapeutin. Im Rahmen eines Seminars in einer Kleingruppe, wird durch die ILCO (Selbsthilfegruppe für Stomaträger), alle 4 Wochen über die „praktischen“ Fragen im Umgang mit einem Stoma gesprochen.

Sollte durch die Darmkrebserkrankung eine stärkere psychische Belastung vorliegen, wird durch Unterstützung unserer Psychologen, im Rahmen von Einzel- und Gruppengesprächen, an einer Lösungsstrategie zusammen gearbeitet. Auch werden entsprechende Vorträge (beispielsweise psychologische Hilfe bei Krebserkrankungen) angeboten.

Bei Darminkontinenz (Probleme den Stuhlgang einzuhalten), stehen neben Einzel- und Gruppengymnastischen Beckenbodenübungen auch das innovative „PELVICENTER“ sowie einem „Beckenbodenstuhl“ mit graphischer Darstellung der aktivierten Beckenbodenmuskulatur.

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